Übersicht:
Stellet Licht
Donnerstag, 24.09.09, 19:00 Uhr in der St. Maximilian Kolbe Kirche, Krieterstr. 9, 21109 Hamburg
Luise – eine deutsche Muslima
Donnerstag, 01.10.09, 19:00 Uhr in der Immanuelkirche zu Hamburg Veddel, Wilhelmsburger Str. 73 20539 Hamburg
Alles für meinen Vater
Donnerstag, 08.10.09, 19:00 Uhr in der St. Raphaelkirche, Wehrmannstr. 7, 21109 Hamburg
Kurzfilmprogramm – Rituale zwischen Ästhetik und Mystik
Donnerstag, 15.10.09, 19:00 Uhr in den Veringhöfen Nord, ehemals „House of Glory“, 21107 Hamburg
Dann war mein Leben nicht umsonst – Martin Luther King
Donnerstag, 22.10.09, 19:00 Uhr in der St. Maximilian Kolbe Kirche, Krieterstr. 9, 21109 Hamburg
Informationen zum Programm:
Stellet Licht
Carlos Reygadas, 2007

Still aus "Stellet Licht", http://www.peripherfilm.de/stelletlicht/index.html
Stellet Licht erzählt die tragisch-poetische Liebesgeschichte eines Mennoniten im Norden Mexikos. Der mit Esther verheiratete Johan ist Bauer, hat 6 Kinder und lebt in einer Gemeinde, deren Alltag geprägt ist von harter Arbeit und Traditionsbewusstsein. Damit, dass er mit einer anderen Frau (Marianne) ein Verhältnis hat und zwei Frauen gleichzeitig liebt, begeht er eine unverzeihliche Sünde und stellt sich gegen seine Gemeinde und Gott. Heftige Gewissenqualen treiben Johann an den Rand seiner seelischen Belastbarkeit. Er spricht mit beiden Frauen offen über seine Gefühle, auch wenn es noch so verletzend für sie ist. Johan glaubt trotz allem daran, dass das Paradies auch auf Erden existieren kann.
Gast: Prof. Dr. Hans-Jürgen Benedict
Donnerstag, 24.09.09, 19:00 Uhr in der St. Maximilian Kolbe Kirche, Krieterstr. 9, 21109 Hamburg
Luise – eine deutsche Muslima
Beatrix Schwehm, 2008

Still aus "Luise - eine deutsche Mulsime", http://www.trifilm.de/filme_einzeln.php?filmtitel=luise
Der Dokumentarfilm Luise – eine deutsche Muslima erzählt von einer deutschen Familie, deren Tochter Luise im Alter von 19 Jahren den islamischen Glauben annimmt. Im Alltag trägt sie Kopftuch und islamische Kleidung, die Moschee besucht sie regelmäßig. Mittlerweile ist die Tochter 25 Jahre, verheiratet mit dem algerischen Informatikstudent Mohamed und ist in ihrer selbst gewählten Welt glücklich. Sie hat eine dreijährige Tochter und erwartet ihr zweites Kind. Bis vor wenigen Wochen lebte das Paar gemeinsam im Haus mit Luises Eltern. Nach außen funktioniert die Familie solidarisch, nach innen hat sie wie in einer Parallelwelt mit alltäglichen Widersprüchen und Grenzsituationen zu tun. Luises Eltern suchen einen Weg, mit der fremden Kultur umzugehen, die in ihre Familie eingedrungen ist. Der Film ist ein persönlicher und zugleich ein politischer Film.
Gast: Dorothea Griessbach vom Interdisziplinären Zentrum Weltreligionen im Dialog (ZWiD) der Universität Hamburg
Donnerstag, 01.10.09, 19:00 Uhr in der Immanuelkirche zu Hamburg Veddel, Wilhelmsburger Str. 73, 20539 Hamburg
Alles für meinen Vater
Dror Zahavi, 2009

Still aus "Alles für meinen Vater", http://www.allesfuermeinenvater.de/
Um die verlorene Ehre seines Vaters zu retten, lässt sich der junge Palästinenser Tarek von Freunden einer Terrororganisation nach Israel fahren, um sich auf einem Markt in Tel Aviv in die Luft zu sprengen. Das Selbstmordattentat misslingt, weil der Zünder versagt und da Sabbat ist, muss Tarek warten. So lernt er den Elektrohändler Katz kennen, der um seinen in der Armee gestorbenen Sohn trauert, und die rebellische Keren. Bittersüßes Drama um einen palästinensischen Selbstmordattentäter, der den Tod sucht und das Leben findet.
Gast: Andreas Gloy und Schüler des KIWI Gymnasiums, Leistungskurs Religion
Donnerstag, 08.10.09, 19:00 Uhr in der St. Raphaelkirche, Wehrmannstr. 7, 21109 Hamburg
Kurzfilmprogramm – Rituale zwischen Ästhetik und Mystik
Donnerstag, 15.10.09, 19:00 Uhr in den Veringhöfen Nord, ehemals „House of Glory“, 21107 Hamburg
Dann war mein Leben nicht umsonst – Martin Luther King
Sydney Lumet, 1970

Dr. Martin Luther King
Martin Luther King, Pastor und Bürgerrechtler, steht im Amerika der 1950er Jahre und der Rassentrennung für Mut, Begeisterungsfähigkeit und gewaltlosen Widerstand gegen eine Regierung, die Schwarze aus dem öffentlichen Leben ausschließt. Der Dokumentarfilm zeigt anhand von Wochenschaumaterial und Kommentaren von Zeitgenossen die Etappen von Kings gewaltlosem Kampf für seinen Traum vom Ende des Hasses und sozialer Gerechtigkeit.
Gast: Pastor PD Dr. Jörg Hermann, Leiter der Evangelischen Akademie der Nordelbischen Kirche
Donnerstag, 22.10.09, 19:00 Uhr in der St. Maximilian Kolbe Kirche, Krieterstr. 9, 21109 Hamburg