Spektrale Begegnungen

Mehr und mehr droht translokales Denken und Handeln die Spektralität der Welt auszublenden. Immer weniger Angelegenheiten werden quer durch die bestehenden oder tradierten ökonomischen, kulturellen, nationalen oder ethnischen Bündnisse und Territorien verhandelt. Wir suchen dazwischen nach Spielräumen, die unbekannte Dimensionen aufschließen und (un-)mögliche zukünftige Gemeinschaften anklingen lassen.

Seit 2012 betreiben wir unter dem Leitmotiv “Spektrale Begegnungen” künstlerische Forschung zur Hybridität gegenwärtiger urbaner Räume und urbanen Lebens. In Laboren und Lehrveranstaltungen an der UdK Berlin wie der HCU (HafenCityUniversität Hamburg) werden Übergänge, Bruchstellen und Dialogformen zwischen gebauten, medialen und imaginären Stadträumen und urbanen Lebensprozessen reflektiert und diskutiert. Darüber hinaus entwickeln und unterstützen wir Projektkonzepte zu diesem Forschungsfeld, die ab 2013 realisiert werden. Ein erster Bericht zum Forschungsstand liegt hier vor.

Spectral Encounters

A translocal thinking and acting currently more and more fades out the spectrality of the world. Less and less issues are negotiated across traditional economical, cultural, national or ethnic leagues and territories. We are looking for spaces inbetween which open up unknown dimensions and hint to (im-)possible future communities.

According to our actual motto “Spectral Encounters” we currently do artistic research on the hybridity and mediality of present urban spaces and life. Within laboratories and courses at the University of Arts Berlin and HabourCity University Hamburg we reflect and discuss passages, fractures and forms of dialogues between built, medial and imaginary urban spaces and urban life processes. We although develop and support concepts for projects out of these discussions which will be realized from 2013 on. A first report of our research is published here.