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Kunst in der Stadt
IBA LABOR in Hamburg Wilhelmsburg, 11.11. – 12.11.2011
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Vortrag
Kunst markiert die Entwicklung der Städte: Der Master Art in Public Spheres und Projekte in Luzern
Gabriela Christen / Nika Spalinger (Hochschule Luzern)
SAMSTAG, 12.11.2011, 10:15 Uhr
Universität der Nachbarschaften
Rotenhäuser Damm 30, 21107 Hamburg
Mit dem Master Art in Public Spheres (MAPS) bietet die Hochschule Luzern ein forschungs- und praxisorientiertes Studium im Bereich Kunst im öffentlichen Raum für Studierende an, die ein besonderes Interesse an Themen von Kunst und Stadtentwicklung und den ästhetischen, gesellschaftlich-politischen und kommunikativen Fragestellungen in diesem Umfeld haben. In der Forschung wird aktuell das Projekt »Kunst auf Achse« erarbeitet, welches das Potential der Zusammenarbeit von Kunst und Stadtentwicklung an problematischen Orten, wie innerstädtischen Achsen, neu ausloten möchte. Die Hochschule Luzern – Design & Kunst und die Zürcher Hochschule der Künste wollen zusammen mit den städtischen Experten in einem interdisziplinären Team über mehrere Jahre die Bedeutung von Kunst im Aufwertungsprozess des öffentlichen Raumes an exemplarischen Situationen in Luzern und Zürich erforschen. Entstehen sollen im geplanten Forschungsprojekt »Kunst auf Achse« gleichzeitig innovative Denkmodelle über Kunst und Stadt, ein Tool für Planungsinstanzen, das aufzeigt, wie Kunst in städteplanerischen Prozessen ihren Wert entfalten kann, und schließlich sollen in diesem Projekt auch Kunstwerke selber realisiert werden.
Ein paradigmatisches Projekt wurde in Luzern bereits realisiert: Von 2001 – 2006 fand das Quartierentwicklungsprojekt BaBel statt. Den Namen verdankt das Projekt der Basel- und der Bernstrasse, zweier großer Ausfallachsen in einem multikulturellen Quartier der Stadt. In einem interdisziplinären Projekt schuf die Hochschule Luzern ein Entwicklungsszenario für das Quartier, das von der Stadtpolitik, aber auch von allen Akteuren innerhalb des Quartiers mitgetragen wurde. Neben der Umsetzung von konkreten städtebaulichen, sozialen und kommunikativen Maßnahmen, entstanden im Rahmen des BaBel- Projekts auch freie künstlerische Arbeiten.
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Gabriela Christen ist Kunsthistorikerin, Professorin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst und seit März 2010 Direktorin der Hochschule. Sie ist seit 2006 Mitglied der AG KiöR (Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum) der Stadt Zürich. Von 2009-2010 war sie stellvertretende Institutsleiterin des ipf (Institute for the Performing Arts and Film) an der ZHdK
Nika Spalinger ist bildende Künstlerin und Professorin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Kunst im öffentlichen Raum an den Schnittstellen von sozialer und künstlerischer Interaktion, von realem und imaginärem Raum sowie zu Interkulturalität, Tourismus, Spiel, Ritual und Religion


