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Erkundungstouren

Rundgänge zur Kunst

Geführte Rundgänge in Altona
Sa, So 11 / 17 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Altona, HVV-Verkaufsstelle in der Fußgänger-Unterführung
(Position 7, S-Altona)
Dauer ca. 1 Stunde

Geführte Rundgänge an den Landungsbrücken
Sa, So 13 / 15 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Landungsbrücken, Ausgang Landungsbrücken, Fußgängerbrücke an der Übersichtskarte (Position 2, S-Landungsbrücken)
Dauer ca. 1 Stunde

Geführte Rundgänge auf der Veddel
Sa, So 13 / 15 Uhr
Treffpunkt: Buswartehäuschen, S-Bahnhof Veddel, Ausgang Harburger Chaussee, Ausstiegshaltestelle der Bus-Linie 13 (Position 1, S-Veddel)
Dauer ca. 1,5 Stunden

Geführte Rundgänge in Wilhelmsburg
Sa, So 11 / 17 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Wilhelmsburg, Ausgang Neuenfelder Straße, Fussgängerbrücke, Wilhelm-Strauß-Weg 4, 21109 Hamburg (Position 1, S-Wilhelmsburg)
Dauer ca. 1 Stunde

Geführte Rundgänge für Senior/innen und Menschen mit Behinderung
Stationen: Altona und Wilhelmsburg
So, 12.09. und So, 03.10., 14 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Altona, HVV-Fahrkarten-Verkaufsstelle (Position 7, S-Altona)
Dauer ca. 4 Stunden
Anmeldung: eisenberg@mitwisser.net

ABSATZ

Extratouren für Schulen

Angeboten werden zwei verschiedene Touren, die jeweils zwei Stationen des Parcours erkunden. Die Drunter und Drüber-Tour für Schüler/innen bis zur vierten Klasse nimmt die Stationen Veddel und Landungsbrücken unter die Lupe und die Von Parkdeck zu Parkdeck-Tour für Schüler/innen ab der fünften Klasse besucht die Stationen Altona und Wilhelmsburg. mehr…

ABSATZ

Das Alphabet der Stadt

mit der Stadtethnologin Kathrin Wildner (metrozones)
Freitag, 10.09.10, 15 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Altona, HVV-Verkaufsstelle in der Fußgänger-Unterführung
(Position 7, S-Altona), Stationen: Altona und Veddel
Dauer ca. 2 Stunden. mehr…

ABSATZ

Abreise nach Übersee– Auf den Spuren der Auswanderer zwischen Landungsbrücken und Veddel

mit der Historikerin Rebekka Geitner (Museum BallinStadt)
Freitag, 17.09.10, 15 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Landungsbrücken, Ausgang Landungsbrücken, Fußgängerbrücke an der Übersichtskarte (Position 1, S-Landungsbrücken), Stationen: Landungsbrücken und Veddel
Dauer ca. 2 Stunden. mehr…

ABSATZ

Wie die Welt klingt – Reise durch die Sprachlandschaften der Veddel

Bewohner/innen der Veddel stellen ihre Muttersprachen vor
Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen
Samstag, 18.09.2010, 19-23 Uhr
Immanuelkirche, Wilhelmsburger Str. 73, 20539 Hamburg-Veddel (Position 4, S-Veddel)
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ABSATZ

Führung zu den Highlights

mit Ute Vorkoeper, künstlerische Leiterin (Akademie einer anderen Stadt)
Sonntag, 19.09.10, 14 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Altona, ehemaliges Restaurant, 1. Etage, Neue Große Bergstraße 18, 22767 Hamburg (Position 2, S-Altona)
Dauer ca. 4 Stunden

ABSATZ

Nord-Süd-Beziehungen

mit Prof. Jörn Walter (Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg)
Freitag, 24.09.10, 14 Uhr
Treffpunkt: Ehemalige Aufsichtskabine, Busbahnhof Harburg, Hannoversche Straße 85, 21079 Hamburg-Harburg (Position 1, S-Harburg)
Dauer ca. 2 Stunden

ABSATZ

Führung zu den Highlights

mit Andrea Knobloch, Kuratorin/Künstlerin (Akademie einer anderen Stadt)
Sonntag, 26.09.10, 14 Uhr
Treffpunkt: S-Bahnhof Wilhelmsburg, Marktkauf-Parkhaus, oberes Parkdeck, Wilhelm-Strauß-Weg 4. 21109 Hamburg (Position 3, S-Wilhelmsburg)
Dauer ca. 4 Stunden

Diskussionsrunde

Wohin gehört die Kunst?

Diskussionsrunde im Kunstverein Harburger Bahnhof  am 29.04.2010

Sie gehört in die ganze Stadt! meinen die Teilnehmer/innen der Diskussionsrunde. Aus unterschiedlichen Perspektiven berichten Karin von Welck, Yvonne Fietz, Martin Köttering, Britta Peters, Ute Vorkoeper und Kurt Wettengel von ihren Erfahrungen und tauschen sich über Handlungsspiel­räume zeitgenössischer Kunst aus. Welchen Veränderungen sind traditionelle Kunstinstitutionen unterworfen? Was bedeutet das für eine zukunftsweisende Kulturpolitik und neue Arten der Fördermittelvergabe?

Dass die Kunst ins Museum gehört, ist spätestens seit den 1960er Jahren immer weniger klar. Es sind oft andere, unvermutete Orte und Kontexte, an denen Kunst stattfindet oder in gesellschaftliche Prozesse und Diskussionen eingreift. Mit der fortschreitenden Erweiterung der Kunstbegriffe und den neuen Kontextualisierungen werden Grenzziehungen zwischen den Kunstsparten zunehmend undeutlicher. Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Fotografie, Video und Film, Fernsehen und Internet, Konzeptkunst, Happening und Performance gehen mitunter unlösbare Verbindungen ein. Zudem suchten und suchen Künstler/innen verstärkt die Zusammenarbeit mit Theater, Musik, Tanz, Kino und Internet oder eignen sich Techniken und Formate aus diesen Bereichen an.

Diese Mischformen künstlerischen Handelns finden vielfältig charakterisierte Aktionsräume: Öffentliche wie private Institutionen, Sammlungen und Stiftungen, Schulen, Kirchen, soziale und kulturelle Träger, Vereine und Initiativen, verschiedene Off-Szenen, aber auch Wirtschaftsunternehmen und alle Arten öffentlich zugänglicher Räume werden zu Orten der Kunst. Sie eröffnen Räume von ganz unterschiedlicher Qualität für künstlerisches Handeln, mit denen die Begriffe und Kategorien der bürgerlichen Kunst erneut in Frage gestellt sind. Kunst geht zurzeit gern in Off- und Gegenkulturen auf; an die Stelle von Kultur tritt Inter- oder Transkulturalität und Stadtkultur hat den Begriff der Soziokultur abgelöst. Auffällig ist, dass der weiter gefasste Begriff der Kultur in all diesen Wortpaaren wie ein Versprechen klingt. Ein Versprechen auf die Möglichkeit der Herstellung von noch unergründeten, neuen Orten für ein gemeinsames Denken und Handeln – für die Auseinandersetzung mit vielfältigen Lebensentwürfen, kulturellen Gewohnheiten und Traditionen in der Gegenwartsstadt ebenso wie für respektvolles Voneinander-Lernen.

Zu der Frage, wohin also die Kunst heute gehört, ist deshalb eine Runde von Kunstvermittlern und Kulturschaffenden eingeladen, die jeweils unterschiedliche Versuche zur Positionierung der Kunst in der Gesellschaft erproben oder einfordern. Diskutiert werden neben Revisionen traditioneller Kunstbegriffe und Kunstinstitutionen, die Handlungsspielräume für Kunst anhand der verschiedenen Ansätze einer „Kunst in der Gesellschaft“. Darüber hinaus beschäftigt die Runde die Frage, nach den Ansatzpunkten für ein kulturpolitisches Umdenken bis hin zu Veränderungen in der Fördermittelvergabe.

Moderation: Ruth Asseyer, Journalistin, Hamburg

Es begrüßt Uli Hellweg, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg